Zwei Bildungsjahre zum Wohl des Bodens


Das Vulkanland startet einen Prozess zur Bewusstseinsbildung zum Thema Boden.


Die sogenannte "Klimaanpassungsmodellregion Mittleres Raabtal" mit den Gemeinden Feldach, Paldau und Eichkögl und das Steirische Vulkanland starten mit ihrer Auftaktveranstaltung am 12. November ein zweijähriges Bildungsprogramm zum Bodenschutz. Denn das Klimawandelproblem sei am ehesten in der Fläche zu lösen, ist Bürgermeister und Vulkanland-Obmann Josef Ober überzeugt: "Wir brauchen einen humusreichen und damit CO2- und wasserspeicherfähigen Boden." Die Speicherfähigkeit komme der Landwirtschaft schließlich auch in Trockenperioden zugute.


Bildung zum Nulltarif

Bodenschutz gehe aber nicht nur die Landwirtschaft, sondern alle an, sind sich die Experten einig. Franz Uller und Josef Pollhammer haben als ausgewiesene Bodenexperten gemeinsam mit der Lokalen Energieagentur ein umfassenden Programm mit ausgewiesenen Experten zusammengestellt. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist gratis.

Was das Vulkanland vor mittlerweile mehr als einem halben Jahrzehnt mit der Bodencharta begonnen hat, findet nun seine Fortsetzung. "Wir haben die Institutionen bereits gut vernetzt. Nun muss das Wissen in die Breite gehen", ist Vulkanland-Geschäftsführer Michael Fend überzeugt. "Boden von dem wir leben", ist der Slogan, der die Bildungsreihe begleitet, so Projektleiter Karl Puchas (LEA). Franz Ullers Ergänzung "er lebt, trägt, schützt, ernährt" soll die Menschen zum Nachdenken anregen. Info zu den Veranstaltungen: www.vulkanland.at.


Buntes Bildungsangebot: Vulkanland-Mitstreiter und Bürgermeister der "Klar"-Region stehen auf den Boden der Region.

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