Ein literarischer Goldrausch

Feldbach lobt den fünften Literaturwettbewerb aus. Das Thema: Gold.

Langsam aber sicher erwacht auch die Kultur aus dem Corona-bedingten Dornröschenschlaf. Und auch wenn das 20-Jahre-Jubiläum der Feldbacher Sommerspiele auf 2021 vertagt wird und die diesjährigen Sommerspiele nur auf kleiner Flamme stattfinden sollen, setzt Feldbachs Kulturreferent Michael Mehsner auf ein deutliches Lebenszeichen.

So entschied die Stadtführung, den diesjährigen 5. Literaturpreis der Kulturstadt Feldbach doch stattfinden zu lassen. Am 20. November ist die Preisverleihung geplant. Ab sofort heißt es für alle Literaten der Stadt und darüber hinaus also: Einreichen! "Das Thema soll auf breiter Basis animieren, es sollte zum positiven und schönen Schreiben anregen", meint Michael Mehsner zum kurzen, knackigen Motto. Nur vier Buchstaben sollen heuer zu lesenswerter Prosa und Lyrik inspirieren, nämlich "Gold".


Gespannt auf die Beiträge

"Gold geht den Menschen nicht aus dem Sinn und so lässt sich damit vieles verbinden", ist Michael Mehsner überzeugt. Er hofft wie in den Vorjahren auf viele Einreichungen. Jeweils an die 100 Beiträge sind in den vergangenen Jahren eingelangt.

Bürgermeister Josef Ober ist gespannt, was die Menschen im Rahmen des Bewerbs "alles zu Gold machen werden". Er ist froh, dass mit dem Literaturwettbewerb der Auftakt für die Rückkehr der Kultur in die Stadt gemacht ist. Für ihn ist auch die Kultur ein für die Menschen wichtiges Lebensmittel und eine Quelle der Inspiration.


3.000 Euro Preisgeld

Die Teilnahme zahlt sich aus. Für den Sieger gibt es 1.000 Euro und eine Trophäe. 500 bzw. 300 Euro sind für Platz zwei und drei reserviert. Zudem werden zwölf Anerkennungspreise mit je 100 Euro ausgeschüttet. Somit ist der Literaturpreis der Stadt Feldbach mit 3.000 Euro dotiert. Der Einsendeschluss für die Beiträge ist der 7. September 2020. Drei bis fünf A4-Seiten sollen es maximal sein. Besonders Eifrige können maximal zwei Beiträge einreichen.

Alle Siegertexte werden in einem Buch publiziert und damit der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.


Kulturlady Andrea Meyer, Kulturreferent Michael Mehsner und Bürgermeister Josef Ober freuen sich auf die Einreichungen.

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