Chance für Landwirte

Seit 7. Mai läuft das Tierschutzvolksbegehren. Initiator ist überzeugt, es sei gut für die Landwirte.

Geht es nach Initiator Sebastian Bohrn Mena, ist das Tierschutzvolksbegehren eine Chance für die kleinstrukturierte Landwirtschaft. Josef Zotter unterstützt das in jeder Gemeinde unterschreibbare Volksbegehren nicht nur ideell, sondern hat auch eine eigene Schokolade kreiert, deren Reinerlös der Initiative zugutekommt.


Herkunft kennzeichnen

Die für Konsumenten nachvollziehbare Kennzeichnung von Tierwohl und Herkunft wird im Volksbegehren genauso verlangt wie die Minimierung von Tiertransporten. „Alles Forderungen, die einer zukunftsfähigen regionalen Landwirtschaft in die Hände spielen“, ist Bohrn Mena überzeugt. Und: „Konsumenten wären bereit, mehr zu bezahlen, wenn sie das nicht deklarierte Henderl aus ukrainischer Käfighaltung nicht am Teller hätten.“ Öffentliche Mittel sollen künftig das Tierwohl fördern. Ein klarer Angriff gegen Fleischimporte. Aber auch die Lebensmittelbeschaffung der öffentlichen Hand will Bohrn Mena ans Tierwohl geknüpft wissen. Gerade hier würde sich ein enormer Markt für die heimische Landwirtschaft auftun.

Gemeinsam stellte man sich schließlich die Frage: „Warum sind die Produkte, die für Mensch, Tier und Umwelt am schädlichsten sind, am billigsten?“ Zotter und Bohrn Mena sind sich einig, dass ein Unterschriftenerfolg politischen Spielraum für die Beantwortung dieser Frage schaffe.


Sebastian Bohrn Mena und Josef Zotter (v.l.) im Waldgehege des essbaren Tiergartens. Sie sind überzeugt: Das Volksbegehren ist eine Chance für die kleinstrukturierte, bäuerliche Landwirtschaft.

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